Ernst ist der Frühling, seine Träume

Text by Heinrich Heine (1797-1856)

 


Ernst ist der Frühling, seine Träume
Sind traurig, jede Blume schaut
Von Schmerz bewegt, es bebt geheime
Wehmut im Nachtigallenlaut.

O lächle nicht, geliebte Schöne,
So freundlich heiter, lächle nicht!
Oh, weine lieber, eine Träne
Küß ich so gern dir vom Gesicht.